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	<title>Südosteuropa &#187; Aufbewahrungsfristen</title>
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	<description>Tourismus im Südosten Europas</description>
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		<title>Rechnungslegung in Serbien</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marzena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Rechtsrahmen f&#252;r die Rechnungslegung in Serbien ist im &#8220;Gesetz &#252;ber die Rechnungslegung und Revison&#8221; (Amtsblatt Nr. 46/2006 der Republik Serbien) geregelt.   1. ANWENDUNGSBEREICH Das Gesetz gilt f&#252;r juristische und nat&#252;rliche Personen, die eine wirtschaftliche T&#228;tigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht aus&#252;ben &#8230; <a href="http://suedosteuropa.eu/serbien/rechnungslegung-in-serbien">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rechtsrahmen f&#252;r die <strong>Rechnungslegung</strong> in <strong>Serbien</strong> ist im &#8220;Gesetz &#252;ber die Rechnungslegung und Revison&#8221; (Amtsblatt Nr. 46/2006 der Republik Serbien) geregelt.</p>
<p> </p>
<p><strong>1. ANWENDUNGSBEREICH</strong></p>
<p>Das Gesetz gilt f&#252;r juristische und nat&#252;rliche Personen, die eine wirtschaftliche T&#228;tigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht aus&#252;ben (mit Ausnahme selbst&#228;ndiger Kleinunternehmer/Freiberufler, die nicht der doppelten Buchf&#252;hrung unterliegen). Nutzer &#246;ffentlicher Mittel, kirchliche Vereinigungen und Sozialversicherungstr&#228;ger fallen nicht unter das Gesetz.</p>
<p>Die Unternehmen sind in Anlehnung an die EU-Vorschriften in <strong>drei Gr&#246;&#223;enklassen</strong> eingeteilt, woraus sich unterschiedliche gesetzliche Pflichten ergeben:</p>
<p><strong>Kleinunternehmen</strong>:</p>
<p>- unter 50 Besch&#228;ftigte</p>
<p>- Erl&#246;se unter 2.5 Mio. € j&#228;hrlich</p>
<p>- Wert des Verm&#246;gens (Bilanzsumme) &lt; 1 Mio. €</p>
<p><strong>Mittlere Unternehmen</strong>:</p>
<p>- 50 bis 250 Besch&#228;ftigte</p>
<p>- Erl&#246;se 2.5 bis 10 Mio. €</p>
<p>- Wert des Verm&#246;gens (Bilanzsumme) 1 bis 5 Mio. €</p>
<p><strong>Gro&#223;unternehmen</strong>:</p>
<p>- &#252;ber 250 Besch&#228;ftigte</p>
<p>- Erl&#246;se &#252;ber 10.000.000 €</p>
<p>- Wert des Verm&#246;gens (Bilanzsumme) &#252;ber 5 Mio. €</p>
<p>Voraussetzung f&#252;r die Einordnung ist die Erf&#252;llung mindestens zweier Kriterien im Vorjahr. Banken und Finanzorganisationen gelten grunds&#228;tzlich als gro&#223;e Unternehmen, Einzelunternehmer/Selbst&#228;ndige als kleine Unternehmen.</p>
<p> </p>
<p><strong>2. BUCHHALTUNG UND AUFBEWAHRUNGSPFLICHTEN</strong></p>
<p>Der <strong>Kontenrahmen</strong> ist f&#252;r die verschiedenen Gruppen der</p>
<p>- Unternehmen, Genossenschaften und Selbst&#228;ndigen</p>
<p>-Versicherungsorganisationen</p>
<p>- B&#246;rsen und B&#246;rsenmakler</p>
<p>- Banken und andere Finanzorganisationen</p>
<p>gesetzlich verbindlich vorgeschrieben. Die <strong>Ordnungsrichtlinie</strong> dazu wurde wegen des neuen Rechnungslegungsgesetzes nur unwesentlich ge&#228;ndert.</p>
<p>Die <strong>Aufbewahrungsfristen</strong> f&#252;r<strong> Jahresabschl&#252;sse</strong> und <strong>Pr&#252;fungsberichte</strong> betragen 20 Jahre, f&#252;r Journal und Hauptbuch zehn Jahre, f&#252;r Hilfsb&#252;cher, Belege und Bankunterlagen f&#252;nf sowie f&#252;r Verkaufs- und Kontrollblocks zwei Jahre.</p>
<p> </p>
<p><strong>3. BILANZIERUNG</strong></p>
<p><strong>Bilanzierungsgrunds&#228;tze:</strong></p>
<p>Das Rechnungslegungsgesetz kennt keine eigenen Bilanzierungsgrunds&#228;tze, sondern verweist statt dessen auf die International Accounting Standards (IAS)/ <strong>International Financial Reporting Standards</strong> (IFRS).</p>
<p><strong>Bilanzerstellung</strong></p>
<p>Bisher durften nur zertifizierte <strong>Bilanzbuchhalter</strong> den Jahresabschluss erstellen. Dieser Berufszweig wird abgeschafft. Im neuen Gesetz gibt es dagegen nur mehr die Berufsbezeichnungen des <strong>Wirtschaftspr&#252;fers</strong> und des (bevollm&#228;chtigten) <strong>internen Revisors</strong>, die beide eine besondere Fachpr&#252;fung ablegen m&#252;ssen.</p>
<p><strong>Jahresabschluss</strong></p>
<p>Der <strong>Jahresabschluss</strong> ist grunds&#228;tzlich f&#252;r das Kalenderjahr zu erstellen. F&#252;r Tochtergesellschaften von ausl&#228;ndischen M&#252;ttern, die zeitlich abweichend bilanzieren, kann beim Finanzministerium bzw. der Nationalbank ein abweichendes Wirtschaftsjahr beantragt werden.</p>
<p>Der Jahresabschluss besteht aus</p>
<p>- <strong>Bilanz</strong></p>
<p>- <strong>Gewinn- und Verlustrechnung</strong></p>
<p>- <strong>Kapitalflussrechnung</strong></p>
<p>- Bericht &#252;ber die <strong>Entwicklung des Eigenkapitals</strong></p>
<p>- <strong>Anhang</strong></p>
<p>- und statistischer Anlage.</p>
<p> </p>
<p><strong>4. JAHRESABSCHLUSSPR&#220;FUNG</strong></p>
<p>Eine Jahresabschlusspr&#252;fung ist f&#252;r mittlere und gro&#223;e Unternehmen sowie f&#252;r Emittenten von Wertpapieren vorgeschrieben.</p>
<p><strong>Wirtschaftspr&#252;fungsgesellschaften</strong> m&#252;ssen eine Lizenz des Ministeriums f&#252;r Finanzen besitzen. Ihre <strong>Wirtschaftspr&#252;fer</strong> d&#252;rfen nicht dem Einfluss irgendwelcher anderen Personen und Interessengruppen unterliegen. WP-Gesellschaften m&#252;ssen mindestens drei Wirtschaftspr&#252;fer im Arbeitsverh&#228;ltnis f&#252;r die Pr&#252;fung von gro&#223;en Gesellschaften und mindestens einen f&#252;r die Pr&#252;fung von mittleren Gesellschaften besch&#228;ftigen .</p>
<p>Eine WP-Gesellschaft darf nur f&#252;nf Jahre in Folge eine Gesellschaft pr&#252;fen, bei <strong>Pr&#252;ferrotation</strong> weitere f&#252;nf Jahre.</p>
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